Pressemitteilung "Die SysControl AG wird zur Sysformance AG"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG hat sich diese Woche in Sysformance AG umbenannt. Der Auslöser war eine von der deutschen SysControl GmbH in Köln im Juni 2000 erwirkten einstweiligen Verfügung. Diese verbot der Schweizer SysControl AG unter anderem, mit der Domain «www.syscontrol.com» im Internet aufzutreten. Und das, obwohl SysControl in der Schweiz und in anderen Ländern eine geschützte Marke der heutigen Sysformance AG ist.
Das Echo auf die Berichte betreffend des «Domainstreits» in den Medien war enorm gross. Es war eine grosse Unsicherheit festzustellen, was die Rechtslage betreffend der Domainnames anbelangt. Der Geschäftsführer der Sysformance AG, Simon Poole, meinte hierzu: «Natürlich wäre es sehr interessant gewesen, die Sache durchzufechten. Aber unserer Firma hätte das ausser hohen Kosten kaum etwas gebracht. Wir haben uns daher für einen neuen Namen entschlossen, um im deutschen Markt endlich freie Hand zu haben. So lösen wir die Problematik zumindest für uns am Besten. Die deutsche SysControl GmbH wird jedoch ausserhalb von Deutschland mit dem Namen weiterhin nicht tätig sein können.»
Für die Kunden der Sysformance AG hat die Umbenennung jedoch keinerlei Konsequenzen. An der Orbit 2000 wird die Sysformance AG unter ihrem alten wie auch ihrem neuen Namen auftreten.
Gleichzeitig mit der Umfirmierung wurden die Sysformance Dienstleistungen umbenannt:
- der WebControl Website-Monitoring-Dienst heisst neu veralyse/WEB/,
- der TransactionControl e-Commerce-Testdienst wird neu zu veralyse/ACT/,
- der FirewallControl Sicherheitsüberprüfungs-Dienst heisst jetzt veralyse/SECURE/,
- und aus PortControl wird neu veralyse/BASE/.
Weitere Informationen zu den Sysformance-Diensten erhalten Sie auf der Website www.sysformance.com, telefonisch (aus dem Ausland: +41/1 457 13 57, in der Schweiz: 0800 888 588) oder via E-Mail (info@sysformance.com). Die Sysformance AG freut sich, Sie an der Orbit 2000 in der Halle 3.1 am Stand A40 persönlich begrüssen zu dürfen.
Artikel in der Aargauer Zeitung, der Bote der Urschweiz und in der Südostschweiz "Zuerst abmahnen und dann abzocken - Markenschutz Geschützte Namen in Domainadressen machen das Internet zum Tummelplatz für Juristen"
Man stelle sich folgende (fiktive) Szene vor: eines Tages flattert ein eingeschriebener Brief eines Rechtsanwalts mit folgendem Inhalt ins Haus: «Sie benützen das Zeichen <@> auf Ihrer Homepage widerrechtlich. Mein Mandant hat dieses Zeichen markenrechtlich schützen lassen. Wir fordern sie hiermit auf, uns mit der Entrichtung einer Benutzungsgebühr von Fr. 0.10 pro Einzelverwendung des Zeichens <@> zu entschädigen oder die beiliegende Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und Fr. 1290.- Aufwandsentschädigung zu bezahlen. Sollten Sie dies unterlassen und das geschützte Zeichen weiterhin entschädigungslos verwenden, werden wir uns weitere rechtliche Schritte vorbehalten.»
Mit einer Abmahnung macht der Abmahnende seinen Konkurrenten auf ein seiner Ansicht nach wettbewerbswidriges Verhalten aufmerksam, um ihn auf aussergerichtlichem und daher kostengünstigerem Weg dazu zu führen, auf den verwendeten Begriff zu verzichten. Dieses Ziel soll mit der Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung und einer damit verbundenen Konventionalstrafe im Verletzungsfalle erreicht werden. Beugt sich der Abgemahnte dem juristischen Diktat, muss er die Kosten des Abmahners tragen. Wird das Schreiben ignoriert, erwartet ihn meist eine Einladung vor den Richter.
In Deutschland sind Abmahnungen auf dem besten Weg, ein neuer Volkssport zu werden. Gewisse Rechtsanwälte scheinen ein neues Geschäftsfeld entdeckt zu haben. Dass die Abmahnwelle nun auch auf die Schweiz übergeschwappt ist, zeigen einige Aufsehen erregende Fälle aus den letzten Monaten. So hat z. B. die deutsche Firma Syscontrol GmbH eine entsprechende Namensmarke für Deutschland registrieren lassen. Die gleichnamige Schweizer Firma SysControl AG hatte dasselbe zuvor schon für die Schweiz getan, und hatte sich auch gleich noch den entsprechenden Dot-Com-Domainnamen gesichert. Das hat Ende Juni die deutsche Firma dazu bewogen, von ihrer Schweizer Konkurrentin zu verlangen, nicht mehr unter der allgemeinen Domain www.syscontrol.com aufzutreten.
Der Auftritt der Schweizer Firma unter der Dot-Com-Domain sei auch in Deutschland abrufbar, wo der Domainname Markenschutz geniesst. Eine Abmahnung samt einstweiliger Verfügung vom Landgericht Köln war die Folge. Die Schweizer Firma musste ihre Webseite vom Netz nehmen. Nach Meinung vieler Experten zu Unrecht. Das Markenrecht könne im Internet nicht 1:1 gelten, sonst gäbe es aus markenrechtlichen Gründen bald keine Online-Auftritte mehr.
Eine allfällige Abmahnung kann jedem Internauten mal ins Haus flattern, einem Privaten ebenso wie einem Geschäftsmann. Eine erste, besonnene Analyse des Vorwurfs lässt die Ernsthaftigkeit einer solchen Abmahnung erahnen. Will der verblüffte Verwender eines offenbar eingetragenen Markenzeichens nicht klein beigeben, ist ihm frühzeitig eine rechtliche Erstberatung bei einem spezialisierten Anwalt zu empfehlen. Wer Aussicht auf Erfolg hat oder den juristischen Kampf aufnehmen will, kann die Abmahnung unbeantwortet lassen und bei einem Schweizer Gericht eine negative Feststellungsklage einreichen, aufgrund derer der Richter zu beurteilen hat, ob der markenschutzrechtliche Anspruch zu Recht besteht oder nicht. Eine spätere Verfügung eines deutschen Richters wäre dann wirkungslos.
Gudrun E. Alexandra Hölzer, juristische Mitarbeiterin von JurisNET, dem Kompetenzzentrum für Internetrecht und E-Business
Derselbe Artikel erschien in «Die Südostschweiz» (26.8.2000) und «Der Bote» (4.9.2000) unter dem Titel «Abmahnen als neuer Volkssport - Das Internet wird bezüglich Markenschutz zum Tummelplatz für Juristen»
Artikel in der Aargauer Zeitung, der Bote der Urscheiz und in der Südostschweiz "Was ist eine Marke?"
ah. - Eine erfolgreiche Eintragung der Marke verleiht dem Markeninhaber das
exklusive Recht, die Marke zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen
zu gebrauchen und darüber zu verfügen.
Mit dem Exklusivrecht kann der Inhaber der Marke verbieten, dass andere ein
mit der Marke identisches oder verwechselbares Zeichen für gleiche oder
gleichartige Waren oder Dienstleistungen gebrauchen. Zudem sind bestimmte
Zeichen dem Markenschutz überhaupt nicht zugänglich. Das
Markenschutzgesetz sieht etwa vor, dass Zeichen, die der Allgemeinheit bzw.
der Konkurrenz offen stehen müssen, als Gemeingut nicht monopolisiert
werden dürfen (zum Beispiel Internet).
Artikel im ItReseller "SysControl bringt TransactionControl-Überwachungsdienst"
Der Zürcher Internet-Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl bietet ab sofort einen neue Online-Überwachungsdienst namens "Transactioncontrol" an. Die neue Java-basierende Dienstleistung baut auf dem existierenden Netz der Messsonden von SysControl auf und ermöglicht es, komplizierte Surfvorgänge über mehrere Webseiten aufzuzeichnen und die Aufzeichnung sowohl für externe Funktionsüberwachung wie auch für interne Funktions- und Lasttests zu verwenden.
Laut eigenen Angaben sollen mit dem neuen Dienst sowohl der Aufwand als auch die Kosten für kundenspezifische Überwachungen und Tests von Internet-Seiten um einen Faktor zehn tiefer liegen als bei konventionellen (internen) Lösungen. TransactionControl wird in der Schweiz bereits von Le-Shop.ch, Yellowworld und Zurich Financial Services eingesetzt. (mh)
Artikel vom ItReseller: SysControl AG muss Dot-Com-Domain abtreten
Die Zürcher Internet-Performance- und Monitoring-Spezialist Syscontrol hat vom Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung erhalten, welche es SysControl mit Androhung eines Bussgeldes verbietet, weiter unter der Domain www.syscontrol.com aufzutreten.
SysControl ist in der Schweiz und in anderen Ländern eine geschützte Marke, in Deutschland aber für eine Syscontrol GmbH eingetragen. Die Schweizer SysControl muss deshalb auf die .ch-Domain ausweichen. Dafür erscheint jetzt www.syscontrol.com die Melding "The specified Server could not be found."
Artikel in der Netzwoche "SysControl bringt TransactionControl"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring- Spezialist Syscontrol AG bringt eine Online-Dienstleistung. TransactionControl ermöglicht es, komplizierte ?Surfvorgämge? über mehrere Webseiten aufzuzeichnen und die Aufzeichnung dann sowohl für die externe Funktionsüberwachung wie auch für interne Funktions- und Lasttests zu verwenden.
Artikel im ZDM Wire "SysControl AG kündigt TransactionControl an"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring- Spezialist SysControl AG hat die allgemeine Verfügbarkeit seiner neuesten Online-Dienstleistung ?TransactionControl? bekanntgegeben. TransactionControl ermöglicht es, komplizierte "Surfvorgänge" über mehrere Webseiten aufzuzeichnen und die Aufzeichnung dann sowohl für die externe Funktionsüberwachung wie auch für interne Funktions- und Lasttests zu verwenden. Die Dienstleistung wird in der Schweiz bereits von LeShop.ch, der YellowWorld AG und Zürich Financial Services eingesetzt.
Artikel im NewsByte "Preisgünstiger Transaction-Überwachungsdienst"
Syscontrol - Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl gab jetzt die allgemeine Verfügbarkeit seiner neuesten Online-Dienstleistung TransactionControl bekannt. Damit ist es nun auf einfache und kostengünstige Art möglich, komplizierte Surfvorgänge über mehrere Websites aufzuzeichnen und die Aufzeichnung dann sowohl für externe Funktionsüberwachung als auch interne Funktions- und Lasttests zu verwenden. Die Dienstleistung wird hierzulande bereits von LeShop.ch, YellowWorld und Zürich Financial Services eingesetzt.
Artikel im Computerworld "Ausgelöscht"
Die Zürcher IT-Firma Syscontrol musste, einer gerichtlichen Verfügung aus Köln folgend, ihre gleichlautende .com-Domain-Adresse deaktivieren. Ein deutsches Unternehmen gleichen Namens hatte die Domain für sich beansprucht, obwohl Syscontrol den Namen in der Schweiz und in anderen Ländern geschützt hat.
Pressemitteilung "Die Schweizer Firma SysControl AG bietet preisgünstigen Transaction-Überwachungsdienst an"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG gab heute die allgemeine Verfügbarkeit seiner neuesten Online-Dienstleistung "TransactionControl" bekannt. Damit ist es nun auf einfache und sehr günstige Art und Weise möglich, komplizierte "Surfvorgänge" über mehrere Webseiten aufzuzeichnen und die Aufzeichnung dann sowohl für die externe Funktionsüberwachung wie auch für interne Funktions- und Lasttests zu verwenden. Die Dienstleistung wird in der Schweiz bereits von LeShop.ch, der YellowWorld AG und Zürich Financial Services eingesetzt.
Die neue Dienstleistung TransactionControl baut auf dem existierenden Netz der SysControl-Messsonden auf. Ohne Software bei sich zu installieren, kann ein TransactionControl-Kunde selbst oder die SysControl AG im Auftrag des Kunden online eine Aufzeichnung des zu überprüfenden Vorgangs durchführen. Die dabei erhaltene Aufzeichnung kann sowohl auf dem externen SysControl Messnetzwerk als Überwachungs-Software wie auch kundenintern als Lasttest-Software eingesetzt werden. Diverse dabei verwendete Verfahren wurden zum Patent angemeldet.
Herr Albin Delavy bei LeShop.ch, dem innovativen Internet-Detaillist, sagt zur neuen Dienstleistung: "Besonders überzeugt hat uns die Geschwindigkeit mit der, nach der Änderung unseres Auftritts, die neue Überwachung generiert und in Betrieb war. Im Vergleich zu herkömmlichen, internen Überwachungssystemen erhalten wir von den externen Sonden der SysControl AG wertvolle Informationen, die uns sagen, ob wir wirklich von unseren Zielkunden erreichbar sind. So können wir schneller als die Konkurrenz Massnahmen ergreifen, sollten sich bei unseren Infrastruktur-Lieferanten Probleme abzeichnen."
Entwicklungsleiter David Fischer zum neuen Produkt: "Der Entwicklungsaufwand für kundenspezifische Überwachungen und Tests von Internet-Seiten wird mit TransactionControl drastisch reduziert. Sowohl der Aufwand wie auch die Kosten liegen mindestens um einen Faktor 10 tiefer als bei konventionellen Lösungen. Meistens ist eine weitere Nach-Programmierung der Aufzeichnung gar nicht mehr nötig. Sollte dies trotzdem einmal der Fall sein, so ist diese mit einem sehr geringen Aufwand verbunden, da der Service für die Aufzeichnung direkt die Programmiersprache Java verwendet. Auf die Entwicklung einer proprietären Skriptsprache wurde bewusst verzichtet."
CEO Simon Poole zur Positionierung des neuen Dienstes: "TransactionControl ist nicht nur durch die verwendete Technologie neu, sondern auch weil es als Online-Dienst auch erstmals für KMU's erschwinglich ist."
Weitere Informationen zu den SysControl Diensten erhalten Sie auf der Website www.syscontrol.ch und telefonisch (aus dem Ausland: +41 1 457 13 57, in der Schweiz: 0800 888 588) oder via E-Mail (info@syscontrol.ch).
Artikel im NewsByte "SysControl AG deaktiviert Domain .com"
Syscontrol - Die Schweizer Firma Syscontrol AG hat heute aufgrund eine einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln die Domain Syscontrol.com vorübergehend inaktiv gestellt und arbeitet nun wieder vermehrt mit syscontrol.ch. Die Verfügung beruht auf einer eingereichten Klage der Deutschen Firma Syscontrol GmbH, die mit der eingetragenen Marke SysControl in Deutschland das eigene Unternehmen gegründet hat. Einzig in Deutschland hat Syscontrol GmbH Rechte am Namen, Grund genug für das Landgericht Köln, die internationale Domaine verbieten zu lassen. Simoon Poole als Internet-Mann der ersten Stunde reibt sich ob der Logik der Kölner Richter nun verwundert die Augen, nun verbieten die Richter internationale Angebote von Schweizer Unternehmen weil diese in Deutschland nicht genehm sind. Der Fall ist sehr frisch und das Recht nur vorübergehend geklärt, schon deshalb wird der Fall sicher einiges an Aufmerksamkeit erregen.
Pressemeldung vom "Die Schweizer Firma SysControl AG wird von einer deutschen Unternehmung gezwungen, ihre .COM-Domain zu deaktivieren!"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG erhielt heute überraschend von dem Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung, welche es mit Androhung eines Bussgeldes der SysControl AG einstweilig unter anderem verbietet, "im Internet unter der Domain 'www.syscontrol.com' aufzutreten" Dies, obwohl SysControl in der Schweiz und in anderen Ländern eine geschützte Marke ist. In Deutschland ist die Marke SysControl für eine Syscontrol GmbH eingetragen.
Deshalb sieht die SysControl AG sich leider gezwungen, vorläufig per sofort auf die Domain SysControl.ch umzustellen und in Deutschland nach Alternativen zu suchen.
Der Geschäftsführer der Schweizer SysControl AG Simon Poole dazu: "Dass wir auf die einstweilige Verfügung sofort reagieren müssen, ist unvermeidbar. Fragwürdig empfinden wir aber grundsätzlich, dass eine Schweizer Unternehmung mit einer solchen gerichtlichen Verfügung überzogen werden kann, obschon die Marke SysControl für sie in der Schweiz (und in anderen Ländern) eingetragen ist. Die Problematik ist schon seit Beginn des Internetbooms und der damit verbundenen kommerziellen Nutzung absehbar - die globale Sichtbarkeit von Namen auf dem Internet schafft eine schwierige und widersprüchliche Rechtslage. Da anscheinend kein Interesse an pragmatischen Lösungen besteht, beschäftigt uns eine grosse Frage:
Was wird in Zukunft mit anderen Schweizer Firmen passieren, die ebenfalls gleichlautende Firmen- oder Produktenamen haben, wie eine Unternehmung in Deutschland?"
Die Dienstleistungen der Schweizer Unternehmung SysControl AG werden aufgrund einer schnellen und professionellen Reaktion ihrerseits in keiner Art und Weise beeinträchtigt.
Weitere Informationen zu den SysControl Diensten erhalten Sie auf der Website www.syscontrol.ch und telefonisch (aus dem Ausland: +41 1 457 13 57, in der Schweiz: 0800 888 588) oder via E-Mail (info@syscontrol.ch).
Artikel in Die schweizerische Informatik-Revue: Externer Sicherheitsüberprüfungsdienst SysControl AG
SysControl AG gab die Verfügbarkeit des ersten Kundenreleases ihres FirewallControl-Dienstes bekannt. Der FirewallControl-Dienst überprüft jeden Tag ein- oder mehrere Male automatisch von aussen, d.h. aus der Sicht eines möglichen Angreifers, die Sicherheitskonfiguration von Internet-Servern. Ein Vorteil des Dienstes ist, dass die Überprüfungsresultate ausserhalb der Firma gespeichert werden und so von Manipulationen sicher sind. Der neue Dienst ergänzt die bestehenden Sicherheitsfunktionen der SysControl-Dienste WebControl und PortControl in den Bereichen Detektion, Protokollierung und Verfolgung von "Denial of Service" (DOS und DDOS) Attacken, Detektion und Protokollierung von Verunstaltungen von Homepages sowie Detektion von Domainenamen-Redirection.
Artikel in der Handelszeitung "Leistung dank Qualitätssicherung - Um dauernd Geschäfte abzuwickeln, muss der Zugriff immer garantiert sein"
Mit ihrer Website wurde Credit Suisse in den letzten zwei Jahren von Lafferty Publishing zur besten Internet-Bank Europas gekürt. Auch die Schweizer Post und Compaq Schweiz stehen mit ihren Websites ganz an der Spitze. Doch wie können Firmen sicherstellen, dass ihre Kunden immer und immer wieder darauf zugreifen und darüber Geschäfte abwickeln?
In der Internet-Umgebung löst jeder Mausklick eine Reihe von unsichtbaren und anspruchsvollen Aufgaben aus: massige Downloads komprimieren und dekomprimieren, Verschlüsselung, Virus-Scans und Sicherheitsprüfungen. Diese Aufgaben müssen rasch und zuverlässig im Hintergrund ablaufen. Bei Fehlfunktionen kann ein Kunde oder Partner nicht auf die Website zugreifen, in die ein Unternehmen Millionen von Franken investierte - als ob die Türen ihres Geschäfts geschlossen wären. Eine Website muss Stress widerstehen.
Massive Konsequenzen
Ist eine Website zu 99% verfügbar, ist das keine sehr gute Leistung. Das zeigt die Tabelle. Sie führt Managern vor Augen, was es für ihr Geschäft bedeutet, wenn eine Site während einer Stunde oder einem Tag pro Woche nicht verfügbar ist.
Im Web kann sogar ein gelegentlicher Ausfall verlorene Geschäfte bedeuten. Nach Meinung der Boston Consulting Group ist es unerlässlich, dass die Qualität der Site gewährleistet ist. Gemäss ihren Ermittlungen berichten mindestens vier von fünf Online-Käufer über einen misslungenen Kauf - und 28% aller Online-Verkäufe misslingen wegen technischen Problemen.
Zu den häufigsten Problemen gehören: zu hohe Ladezeiten der Sites (48%) und so schlecht gestaltete Sites, dass Produkte nicht gefunden wurden (45%). Zu anderen Hindernissen zählen technische Probleme sowie Schwierigkeiten bei der Logistik und Ausführung. Um solche Probleme zu vermeiden, verwenden Unternehmen wie CS und die Post ein Programm für die Qualitätssicherung (QS) ihrer Web-Inhalte und -Leistungen. Zwar ist QS nicht so attraktiv wie ein Java-Applet oder eine Shockwave-Präsentation mit spritzigen Grafiken. Aber sie entscheidet darüber, ob ein Kunde mit einer Website zufrieden ist oder nicht. Mehr noch: Ob er immer wieder Geschäfte mit dieser Firma macht oder nicht.
Grundsätzlich umfasst die QS erstens Tests und zweitens Leistungsmessungen. Tests zeigen, ob Sites auch bei starkem Verkehr einwandfrei arbeiten, dass Hyperlinks funktionieren, dass Anwendungen das tun, was die Benutzer von ihnen erwarten, und dass die Site bei Ausfällen rasch wieder online ist. Anderseits zeigen Messungen, wie die Site benutzt wird, wie viel Anwender darauf zugreifen und welche Verkehrsmengen wann und wo anfallen.
Tests und immer wieder Tests ...
«Tests sind die Eckpfeiler unseres Qualitätssicherungsprogramms. Zu den wichtigsten gehören erstens Funktionstests, Inhaltsvorschauen, Integrationstests, zweitens Schlusstests und drittens Statistiken über Verfügbarkeit und Traffic-Management», sagt Stephan Müller. Er ist Mitglied des Senior-Managements von CS und für die Internet-Site der Bank verantwortlich. Die Testkosten sollten rund 30% der gesamten Web-Entwicklungskosten betragen. Erst seit kurzem kann man einige Tests automatisch anstatt manuell durchführen. Noch vor nicht so langer Zeit gab es keine professionellen Automatisierungswerkzeuge, um das Benutzerverhalten oder Verkehrsstockungen zu simulieren. Jetzt kommen immer mehr Anwendungen auf den Markt, mit denen man viele Tests einer Website automatisieren kann.
CS verwendet ein Kontrollwerkzeug namens Patrol von BMC Software, ein Linkverwaltungs-Werkzeug namens Astra Sitemanagement von Mercury Interactive Corp. und holt sich mit Software von Webtrends Corp. statistische Angaben. Mindestens zwei schweizerische Unternehmen verwenden externe Tests für eine Website: SysControl AG, die eine eigene Testanwendung entwickelte, und Alphacon Informatik, die ActiveTest von Mercury Interactive einsetzt. Mit webbasierenden Ladetests führen beide Unternehmen Stresstests von Websites im Massstab 1:1 durch. Sie simulieren das Verhalten Tausender von Benutzern und finden Flaschenhälse sowie Kapazitätsengpässe, bevor sie zu Problemen führen.
Automatische Warnung
Mit Leistungen von SysControl prüft die Post ihren
YellowNet-Onlinedienst (www.yellownet.ch). «Es war nicht einfach, ein
Front-to-End Prüfsystem zu finden», sagt Stefan Hediger, der bei
Postfinance für das Online-Geschäft verantwortlich ist.
«Manuell konnten wir einzelne Komponenten unseres Systems prüfen -
aber nicht aus der Sicht des Kunden. Dank SysControl können wir
Verfügbarkeit und Antwortzeiten unseres Systems kontrollieren und
überwachen», so Hediger. «Wenn eine Seite nicht aufrufbar
ist, informiert SysControl automatisch unseren zuständigen Operator
über den Pager.» Gemäss Hediger zeigte ihnen SysControl vor
ein paar Jahren, dass eine zunehmende Zahl von Benutzern die Antwortzeiten
verlangsamte. Mit den Statistiken von SysControl konnten Hediger und sein
Team einfach für einen massiven Ausbau der Serverkapazität
argumentieren.
Für das Austesten von Datenbanken und anderen Leistungen empfiehlt Bal
Bajal ein Werkzeug namens The Benchmark Factory. Es kann Ladung und Stress
testen sowie die Leistung von E-Mail-Servern und anderer Komponenten des
Internets tunen. Bal Bajal arbeitet bei SurfKitchen, das Software für
Internet-Portale anbietet, und zu dessen Kunden auch die Sunrise AG
gehört.
Messung von Websites
Sobald eine Website verfügbar ist, muss man herausfinden, wie gut sie
arbeitet. Die meisten Werkzeuge verwenden für die Leistungsmessung einer
Website Verkehrsstatistiken oder Logfile-Analysen. Mit diesen Daten kann man
die Frage beantworten: Was tun die Leute auf unserer Site?
Alle für diesen Artikel kontaktierten Webmaster erwähnten WebTrends
für die Verkehrsanalyse. Seine Professional Suite enthält ein
«ausgezeichnetes» Modul für die Verkehrs- und Log-Analyse
sowie Module für die Proxy-Server- und Link-Analyse und
Qualitätsüberwachung. Bei Problemen benachrichtigen Warnfunktionen
die Manager über E-Mail, Pager oder akustisch.
Typischerweise sollte man sich auch Folgendes fragen: Finden die Benutzer das Gesuchte? Funktioniert das Navigationskonzept der Site? Sind die wichtigen Seiten sichtbar und werden sie von den Benutzern besucht? «Fragen wie diese lassen sich mit Webfeedback einfach beantworten», sagt Daniel Liebhart vom Basler Unternehmen Neotek AG, das diese Software entwickelte. Webfeedback unterstützt Manager von Websites bei der Entscheidungsfindung. Man gibt einfach die Adresse der betreffenden Site ein, und mit einem Mausklick zeigt die Software die Struktur der Site sowie die Verkehrsfrequenz. Je höher die abgebildeten Säulen, desto mehr Besucher.
«Die grafische Darstellung erleichtert die Suche nach verlorenen und
falschen Links», meint André Rindlisbacher, Internet Manager bei
Compaq Schweiz. Diese praktische Betrachtungsweise zeigt klar, wenn ein Link
ins Leere führt. Mit einem Blick auf die Grafik sieht der Webmaster, wo
der Verkehr läuft - oder vielleicht auch stockt. Mit diesen Daten
können Manager wenig verwendete Informationen oder Links eliminieren
oder die Standorte solcher Informationen oder Links verbessern.
Zudem analysiert das Werkzeug die Logfiles, informiert über die Zahl der
Besucher und die Art, wie sie in der Site navigieren. Es zeigt auch den
Zugangspfad, das heisst den verwendeten Browser und den Suchdienst, über
den der Besucher kam. Gerade diese Informationen sind sehr wichtig für
die Bannerwerbung. So sieht der Webmanager, welche Treffer von kundeneigenen
IPs kommen und welche von Computern generiert wurden. Nicht alle Werkzeuge
für die Webanalyse liefern diese Art von Informationen. Webfeedback
arbeitet auch mit Links zu anderen Websites und zeigt, wo es zu Konflikten
kommt.
Transparenz und Interaktivität geschätzt
Gemäss den Experten bei Compaq bevorzugen Webmaster die komplizierten Logfiles (wie Webtrends), weil sie daran gewöhnt sind und sie einfacher im Griff haben. Anderseits schätzen sie die Transparenz und Interaktivität von Webfeedback. Sie finden es ein interessantes Zusatzwerkzeug, das beim Aufbau einer Website und für die kurzfristige Statusinformation sehr hilfreich sein kann.
Benutzer müssen sich heute nicht mehr über schlecht funktionierende Sites ärgern. Und Anbieter können sich Umsatzeinbussen und Imageverlust ersparen. Bedingung ist allerdings, dass die Webmaster mehr Wert auf die Qualitätssicherung legen und dafür die neuen, interessanten Werkzeuge einsetzen.
Artikel in den PR-NEWS "SysControl geht in den deutschen Markt"
SysControl - Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG hat heute den Startschuss zum Markteintritt in Deutschland gegeben. Unter anderem wohl auch, weil verschiedene Verlage in Deutschland in jüngster Zeit Monitoring probierten, hat SysControl nun den Schritt über die Grenze gemacht. Alle Dienstleistungen der SysControl AG sind ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Im Speziellen betreibt SysControl ein Netz von Messsonden, über das die wichtigsten Internet-Backbones getestet werden. In Deutschland wird dieses Netz erst fertig ausgebaut, aber bereits ausgebaut sind: Uunet, KPNQwest (XLINK), Cable & Wireless (ECRC) und Tesion. Verschiedene andere Sonden in der Schweiz, USA und anderen Ländern werden in die Erhebungen eingebunden, um ein ganzheitliches Bild zu schaffen. Der Markteintritt in Deutschland hängt stark mit dem jüngsten Untersuchungsergebnis des Heise Verlages zusammen, der zuletzt wie SysControl auch für die Schweiz den Internet Information Server von Microsoft schlechter bewertete als Unix-Produkte. http://www.syscontrol.com.
Pressemeldung "Die SysControl AG tritt in den deutschen Markt ein - Studie der SysControl AG durch deutsche Fachzeitschrift c't bestätigt!"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG gab heute - als Teil ihrer aggressiven Expansionspläne - den Eintritt in den deutschen Markt bekannt. Alle Dienstleistungen der SysControl AG sind ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Parallel dazu wird ein Netz von Messsonden bei den wichtigen in Deutschland vertretenen Internet-Backbones aufgebaut. Bereits abgedeckt sind: UUNET, KPNQwest (XLINK), Cable & Wireless (ECRC), und Tesion, weitere Standorte sind in Vorbereitung, unter anderem bei VIAG Interkom und der DTAG. Natürlich stehen den deutschen SysControl-Kunden auch andere Sonden des SysControl Messnetzes zur Verfügung, z.B. in den Vereinigten Staaten.
Geschäftsführer Simon Poole dazu: "Es freut uns natürlich besonders, dass jetzt auch deutsche Anbieter von e-Commerce, Internet-Banking und anderen Internet-Diensten von unseren Dienstleistungen und der innovativen Technologie profitieren können. Mit der zunehmenden Konkurrenz und Marktreife werden auch in Deutschland die Erreichbarkeit und Performance eines Angebots entscheidende Faktoren in der Gewinnung neuer und den Erhalt bestehender Kunden."
In der neuesten Ausgabe vom 10. April 2000 der deutschen Fachzeitschrift c't vom Heise Verlag wurde unabhängig eines der Kernresultate des SWePIX (Swiss Web Performance Index) bestätigt. Wie bereits in der Studie der SysControl AG vom Februar 2000 zeigt c't auf, dass die Webserver mit Microsoft IIS Web-Server-Software deutlich schlechtere Zuverlässigkeitswerte aufweisen als UNIX-Systeme mit Apache.
"Wir fühlen uns in unserer Messung und Analyse bestätigt, auch wenn die Untersuchung vom Heise Verlag auf deutlich weniger Daten beruht und nur knapp einen Monat umfasst. Es wird interessant sein, zu sehen, ob sich die Resultate auch in der nächsten Ausgabe des SWePIX' bestätigen, die in den nächsten Wochen veröffentlicht wird.", meint Simon Poole darauf angesprochen. Zu den Ausbauplänen: "Wie bereits angekündigt, werden wir sowohl geographisch wie auch technisch unsere Studien ausdehnen, d.h. zum Beispiel Deutschland abdecken und Internet-Banking-Angebote untersuchen. Da unsere Daten professionell und kontinuierlich erhoben werden, bieten Sie eine noch nicht dagewesene Sicht der Performance-Entwicklung."
Weitere Informationen zu den SysControl Diensten erhalten Sie auf der Website www.syscontrol.com und telefonisch (aus dem Ausland: +41 1 457 13 57, in der Schweiz: 0800 888 588) oder via E-Mail (info@syscontrol.com).
Artikel im Computer Forum "Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG veröffentlichte die erste Ausgabe ihres Swiss Web Performance Index (SWePIX)
Mehr als 100 Schweizer Publikums-Websites wurden während drei Monaten alle fünf Minuten von vier Standorten aus «angebrowst». Dabei wurden mehr als 10 Millionen Messwerte erhoben und gespeichert. Die markanten Resultate der Studie sind:
- Im Durchschnitt fallen Schweizer Websites jede Woche für mehr als anderthalb Stunden total aus.
- Für einen Teil ihrer Kundschaft sind die Sites durchschnittlich sogar während mehr als vier Stunden in der Woche nicht erreichbar.
- Die untersuchten Server, die mit Microsoft IIS-Software (die Microsoft Web-Server Software für das NT Betriebssystem) betrieben werden, haben im Durchschnitt mehr als doppelt so hohe Ausfallzeiten, wie die Server, die Apache-Software verwenden.
Geschäftsführer Simon Poole zu den Resultaten: «Wir waren doch etwas überrascht von den unbefriedigenden Resultaten. Stellen Sie sich vor: ein Ladengeschäft, in dem Sie soeben einkaufen wollten, macht vor Ihrer Nase für ein paar Stunden zu. Es bestätigt aber unserer Erfahrung, dass die Schweizer Website-Betreiber zu einem grossen Teil gar nicht wissen, wie gut oder schlecht ihre Websites von ihren Kunden erreichbar sind. Oft werden ernsthafte Fehler tagelang gar nicht bemerkt.»
Herr Poole zum schlechten Resultat der Sites mit Microsoft IIS-Servesoftware: «Wir wussten schon im Vorfeld der Studie aus Stichproben, dass einige sehr instabile Systeme mit Microsoft IIS-Serversoftware betrieben werden. Allerdings haben wir den Grad und die Konsistenz der schlechten Microsoft-Resultate nicht in diesem Umfang erwartet.»
Der SWePIX wird in Zukunft vierteljährlich veröffentlicht. Die Messinfrastruktur basiert auf den von der SysControl AG betriebenen Messnetzwerk und der mit Java entwickelten, innovativen Software, die auch für die Dienstleistungen der SysControl AG verwendet wird.
Unter den während den drei Monaten geprüften 100 Schweizer Publikums-Websites waren folgende 30 Websites am besten erreichbar (alphabetische Reihenfolge):
Provider: Datacomm, KPNQwest (Eunet), UUNET
Reisen: Hotelplan, Imholz, Trottomundo
Bund, Städte & Kantone: Kanton Bern, Kanton Luzern, Kanton St. Gallen
Bank & Finanz: Borsalino, Schweizer Börse, YellowNet
Politik: CVP, SMUV, Vorort
Portals, Search Engines, Chats: ChatBar, sear.ch, Swissguide
Versicherungen & Krankenkassen: Basler, Helvetia-Patria, Vaudoise
Shopping & Immobilien: CeDe, Orell Füssli, Ticketline
Jobs: ADECCO, BCA, Swissjobs
Medien: Bilanz, Blick, Edipresse
Wer ist die SysControl AG?
Die SysControl AG wurde 1999 von den Schweizer Unternehmen Avantec Communications AG, der GFR Software Solutions und Herrn Simon Poole gegründet. Die SysControl AG bietet externe Online-Überwachungs und Messdienstleistungen für die Betreiber und Benützer von Internetdienstleistungen an.
Der Web-Server, die Firewall oder auch beliebige Applikationen werden aus Sicht des Internet-Users kontrolliert. Im Falle eines Systemausfalls oder bei Funktionsproblemen wird automatisch per SMS, Pager, E-Mail oder Fax alarmiert.
Zudem können jederzeit detaillierte Online-Informationen abgerufen werden, die eine schnelle Fehleranalyse und -behebung ermöglichen. Statistiken und grafische Auswertungen über die Verfügbarkeit helfen, den Betrieb der Internet-Systeme zu optimieren. Damit wird die SysControl AG dem dringenden Bedürfnis nach Sicherheit, hohen Qualitätsansprüchen und einem reibungslosen Geschäftsablauf gerecht. Die SysControl AG übernimmt damit klar eine Pionierrolle in einem schnell wachsenden und zukunftsträchtigen Markt.
Artikel im itReseller "Hacker-Überwachung"
Die Schweizer Internet-Firma SysControl AG bietet Unternehmen im Web jetzt auch die Fernüberwachung der Inhalte ihrer Web-Server und von Firewalls. So sollen Angriffe durch Hacker und Saboteure erkannt werden.
Artikel der Computerworld "Swiss Web Performance Index"
Sehr umstrittene Resultate hat der aktuelle Swiss Web Performance Index SWePIX hervorgebracht. Die Studie, die 100 Schweizer Webserver untersuchte, zeigt, dass Server mit Microsoft IIS durchschnittlich doppelt so lange monatliche Ausfallzeiten haben wie solche mit Apache. Dieses Ergebnis kann aber nicht absolut gesehen werden, immerhin benutzen 11 der 30 am besten erreichbaren Websites den IIS.
Die von September bis November 1999 durchgeführte Untersuchung gibt auch Aufschluss über die Antwortzeiten und Erreichbarkeit der Server. Bei ersterer Kategorie siegen die Provider mit durchschnittlich 0.73 Sekunden Antwortzeit, am schlechtesten schnitten Portale und Suchmaschinen mit 2.04 Sekunden ab. Am besten erreichbar war in den drei Monaten die Bank & Finanz-Branche mit bloss 40 Minuten durchschnittlichem wöchentlichen Ausfall, während die klassischen Medien eine Down-Zeit von 164 Minuten aufwiesen.
Artikel im IPD Insider Pressedienst "Hacker-Überwachung"
Die Schweizer Internet-Firma SysControl AG bietet Unternehmen im Web jetzt auch die Fernüberwachung der Inhalte ihrer Web-Server und von Firewalls. So sollen Angriffe durch Hacker und Saboteure erkannt werden.
Artikel im Tages-Anzeiger "Wie zuverlässig sind Schweizer Websites?"
Wie gut oder schlecht Schweizer Websites erreichbar sind, weiss der Index SWePIX.
Wussten Sie, dass Schweizer Websites im Durchschnitt jede Woche für mehr als anderthalb Stunden ausfallen und viele sogar für mehr als vier Stunden wöchentlich unerreichbar sind? Dieses Resultat ergaben Messungen der Firma SysControl AG, die künftig vierteljährlich die Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit von Schweizer Websites testen und die Resultate in ihrem Swiss Web Performance Index (SWePIX) publizieren will.
Im Test wurden über 100 grössere öffentliche Websites während 3 Monaten alle 5 Minuten von 4 Standorten aus «angebrowst». SysControl-Geschäftsführer Simon Poole war von den unbefriedigenden Resultaten überrascht. Viele Schweizer Website-Betreiber hätten zudem keine Ahnung, wie gut oder schlecht sie erreichbar seien.
Die Untersuchung schlüsselte die Ausfallzeiten zudem nach dem Typ der eingesetzten Serversoftware auf. Erstaunlicher Befund hier: Die Webserver, die mit Microsofts Windows-NT-Software IIS betrieben werden, zeigten durchschnittlich mehr als doppelt so hohe Ausfallzeiten als Server mit der kostenlosen Software Apache. Von den getesteten Schweizer Sites setzten 39 Prozent das Microsoft-Produkt ein, 36 Prozent liefen mit Apache und 15 Prozent mit dem Netscape-Server.
Detaillierte Untersuchungsergebnisse sind auf der SWePIX-Website zu finden: http://www.syscontrol.com/d/SWePIX/SWePIX.html. (wi)
Artikel im Computerworld "Kontrolle der Firewall"
Die Schweizer Monitoring-Spezialistin SysControl bietet ab sofort einen Firewall-Kontrolldienst an. Dieser soll die Sicherheitskonfigurationen von Firewall- und Internet-Servern ein oder mehrere Male pro Tag von aussen - aus der Sicht eines Angreifers also - überprüfen.
Artikel im Netzticker.ch: "Automatischer Sicherheitscheck für Server"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG hat am 7. März 2000 bekanntgegeben, dass der automatische FirewallControl-Dienst den Kunden ab sofort zur Verfügung stehe. FirewallControl überprüft täglich mindestens einmal automatisch aus der Sicht eines möglichen Angreifers die Sicherheitskonfiguration von Firewall- und Internet-Servern. Zum neuen Dienst sagte Simon Poole, Geschäftsführer von SysControl: «FirewallControl schliesst die zeitlichen Lücken zwischen den Security-Audits. Zwar lassen viele Firmen regelmässig solche Überprüfungen durchführen, doch fehlt die ständige Kontrolle, ob sich nichts geändert hat, zum Beispiel durch eine Fehlkonfiguration oder einen Einbruch.
»http://www.syscontrol.com«
Artikel im Netz "Ausfallanfällig"
Internetangebote in der Schweiz fallen im Schnitt jede Woche insgesamt für mehr als anderthalb Stunden aus, wie die Internetfirma SysControl ermittelt hat. Laut ihrer Studie fallen Server mit Microsofts IIS-Software im Schnitt offenbar doppelt so lange aus wie Webserver mit der Gratissoftware Apache.
Pressemitteilung "SysControl AG bietet neu automatischen externen Sicherheitsüberprüfungsdienst an"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG gab heute die Verfügbarkeit des ersten Kundenreleases ihres FirewallControl-Dienstes bekannt.
Der FirewallControl-Dienst überprüft jeden Tag ein- oder mehrere Male automatisch von aussen, d.h. aus der Sicht eines möglichen Angreifers, die Sicherheitskonfiguration von Internet-Servern.
Geschäftsführer Simon Poole zum neuen Dienst: «FirewallControl schliesst die zeitlichen Lücken zwischen Security-Audits. Zwar lassen viele Firmen regelmässig solche Überprüfungen durchführen, doch fehlt die ständige Kontrolle, ob sich nichts geändert hat, zum Beispiel durch eine Fehlkonfiguration oder einen Einbruch. Ein weiterer Vorteil unseres Dienstes ist, dass die Überprüfungsresultate ausserhalb der Firma gespeichert werden und so vor Manipulationen sicher sind.»
Der neue Dienst ergänzt die bestehenden Sicherheitsfunktionen der SysControl Dienste WebControl und PortControl in den Bereichen:
- Detektion, Protokollierung und Verfolgung von «Denial of Service» (DOS und DDOS) Attacken
- Detektion und Protokollierung von Verunstaltungen von Homepages
- Detektion von Domainnamen-Redirection
Das altbekannte Sicherheitsthema der Websites hat keineswegs an Aktualität verloren. Dies zeigte erst gerade kürzlich die Hackerattacke auf die Website des Schweizer Fernsehen. SF-DRS sah sich daraufhin gezwungen, die Homepage vorübergehend abzuschalten.
Der FirewallControl-Dienst ist per sofort im Abonnement verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website www.syscontrol.com und telefonisch (0800 888 588) oder via E-Mail (info@syscontrol.com).
Artikel der OnlinePCZeitung "Erster Swiss Web Performance Index - Was steht wirklich im SWePIX?"
Einmal mehr hat Simon Poole, der Firmengründer und Geschäftsführer der Zürcher SysControl, Pionierarbeit geleistet: SWePIX, der Swiss Web Performance Index ist die erste Studie über die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit der 100 attraktivsten Schweizer Publikum-Websites.
Der Bericht beruht auf 10 Millionen Messungen von September bis November 1999. Das WebControl-System von SysControl checkte dabei alle fünf Minuten mittels einer von SysControl entwickelten Java-Software und vier bei Providern untergebrachten Sonden, ob eine Website erreichbar war und reagierte. Die Ergebnisse der Studie lassen sich unterschiedlich interpretieren.
Rein quantitativ liegt die Anzahl der Ausfälle sicher höher als die meisten Provider und User erwartet haben dürften, denn im Durchschnitt fallen die untersuchten Websites für mehr als eineinhalb Stunden pro Woche aus. Manche sind sogar mehr als vier Stunden in der Woche nicht erreichbar. Als Totalausfall wurde angesehen, wenn eine Website mehr als 30 Sekunden von keinem der vier Internet-Provider The Blue Window (Swisscom), sunrise, KPNQwest (Eunet) und UUNET/MCI Worldcom (activenet) erreichbar war. Simon Poole zum Ergebnis: «Wir waren doch etwas überrascht von den unbefriedigenden Resultaten. Es bestätigt aber unsere Erfahrung, dass die Schweizer Website-Betreiber zu einem grossen Teil gar nicht wissen, wie gut oder wie schlecht ihre Website von Kunden erreichbar sind. Oft werden ernsthafte Fehler tagelang gar nicht bemerkt.» Als Ursachen gelten Lastprobleme, Peeringprobleme zwischen den Providern (Verkehrsaustausch), ungünstige Serverplattformen und unerkannte Konfigurationsfehler. Poole sieht aber auch Positives: «Die meisten Ausfälle sind schnell behebbar, wenn man sie bemerkt.»
Microsoft versus Apache?
Ein Vergleich der WWW-Serversoftware führte zu folgendem Resultat-Highlight der Studie: «Untersuchte Server, die Microsoft-IIS Software verwenden, fallen im Durchschnitt mehr als doppelt so lang pro Monat aus, wie die Server, die Apache Serversoftware verwenden. Die jeweiligen Marktanteile sind ähnlich.» Berichte in anderen Zeitungen lassen den Schluss zu, dass nicht alle Leser der Studie im Kommentar zu den Highlights weitergelesen haben: «Diese Studienperiode zeigt klar auf, dass die getesteten Server, die die Microsoft IIS-Serversoftware im Gegensatz zur frei erhältlichen Apache-Serversoftware verwenden, wesentlich weniger zuverlässig sind. Es wäre allerdings ein Fehlschluss, dies direkt mit der Qualität der Software in Verbindung zu bringen. Zwar gibt es unter den untersuchten Websites mit Microsoft IIS-Serversoftware mehrere, die jeden Tag kurze Unterbrüche zur gleichen Zeit aufzeigen. Dies deutet auf ein regelmässiges Neustarten des Servers hin. Andererseits verwenden aber 11 der 30 am besten erreichbaren Websites die Microsoft IIS-Serversoftware.» Daraus lässt sich eigentlich nur den Schluss ziehen, dass andere Faktoren (wie Hardware und Qualifikation des Personals) eine grössere Rolle für die Ausfallsanfälligkeit spielen als die eigentliche Serversoftware. Warum sonst sollte die Kategorie Banken & Finanz mit 40 Minuten Totalausfällen pro Woche viermal so gut abschneiden wie Medien-Sites mit durchschnittlichen 164 Minuten?
Viel zu hohe Ausfallzeiten
Ein Anbieter aus der Kategorie Reisen/Touristik war sechs Tage lang für seine Kunden total unerreichbar. Man kann sich seinen Umsatz- und Imageverlust vorstellen, aber er ist nur ein besonders krasser Fall. Auch die kürzeren Ausfallzeiten wie der halbe Arbeitstag pro Woche in der Kategorie Versicherungen & Krankenkassen verärgern die Kunden wohl in erheblichem Ausmass. In diesem Bereich verzeichnet die Studie eine Portal-Site, die über neun Tage gar nicht oder nur teilweise erreichbar war. Kein Wunder also, wenn das Fazit der ersten Ausgabe des in Zukunft vierteljährlich erscheinenden SWePIX lautet: «Die Ausfallzeiten über alle gemessenen Sites ändern sich monatlich nur wenig. Die absoluten Werte sind allerdings als ungenügend zu bewerten. Man stelle sich vor, eine wichtige Telefonnummer wäre jede Woche im Durchschnitt 99 Minuten nicht erreichbar!»
Info: SysControl AG, 8003 Zürich, Tel. 01 / 457 13 57, Fax 01 / 457 13 58
Artikel im Tages-Anzeiger über den Website-Test
Während der letzten drei Monate wurden von der SysControl AG in der Schweiz über 100 Publikums-Websites alle fünf Minuten von vier Standorten aus «angebraust». Dieser erstmals durchgeführte Test diente dazu, die Performance und Verfügbarkeit dieser Sites zu testen. Dabei wurden mehr als zehn Millionen Messwerte erhoben. Nun liegen die Resultate der Studie vor:
Im Durchschnitt fallen Schweizer Websites jede Woche für mehr als eineinhalb Stunden total aus. Für einen Teil ihrer Kundschaft sind die Sites durchschnittlich sogar während mehr als vier Stunden nicht erreichbar.
Die untersuchten Server, die Microsoft-IIS-Software (die Microsoft-Webserversoftware für das NT-Betriebssystem) betrieben werden, haben im Durchschnitt mehr als doppelt so hohe Ausfallzeiten wie die Server, die Apache-Software verwenden.
Laut Angaben von Simon Poole, Geschäftsführer der SysControl, wurde im Rahmen dieses Tests bestätigt, dass die Schweizer Website-Betreiber zu einem grossen Teil gar nicht wissen, wie schlecht ihre Website von ihren Kunden erreichbar sind.
Unter den während den drei Monaten geprüften Sites waren die Provider Datacomm, KPNQwest (EUnet) und UUNET am besten erreichbar.
Der Swiss Web Performance Index (SWePIX) soll in Zukunft vierteljährlich publiziert werden. (bt)
Artikel im Computerworld "SysControl lanciert Erhebungsmethode für die Erreichbarkeit von Web-Sites - Schlechter Seattle Bull und guter Apache?"
Die erstmals publizierte Schweizer Studie WWW-Performance-Index (SWePIX) sorgt sogar im Ausland für Aufsehen. So haben die beiden Branchendienste Zdnet und Heise einander abgeschrieben und publiziert: «Server, die mit Software von Microsoft (Börse Frankfurt) laufen, haben in einer Studie schlecht abgeschnitten. Sie haben doppelt so hohe Ausfallzeiten wie Apache.» Das ist nur die halbe Wahrheit. Den ganzen Wirbel verursacht hat die Firma SysControl, die im Vorfeld der Internet Expo Zahlen eines Leistungstests von 100 Schweizer Web-Sites veröffentlichte. Die Messresultate wurden durch das hauseigene Webcontrol-System erhoben. Vier bei Providern untergebrachte Sonden messen dabei alle fünf Minuten, ob eine Website noch reagiert. Der Test wurde zwischen September und November durchgeführt. Dabei kam ein ziemlich grosser Datenhaufen zusammen. Diesen in aussagekräftige Portionen zu zerschneiden, ist keine einfache Sache.
Webserver-Produkt in Zusammenhang zu bringen. Dabei kam heraus, dass die getesteten Websites, die mit Microsofts Webserver Internet Information Server (IIS) betrieben werden, wöchentlich zwei Stunden ausfallen, während sich ein Apache-System kaum 30 Minuten Pause gönnt. Diese Aussage ist lustig, aber eine statistische Pirouette. Denn auch Kriterien wie Hardware und Personal-Qualifikation haben einen Einfluss.
«Ein Rückschluss in dieser Absolutheit ist nicht gerechtfertigt», meint Maja Künzler, Kommunikationschefin von Microsoft Schweiz. An der Internet Expo bezeichnete selbst SysControl-Chef Simon Poole die in den Medien rezipierte Aussage, wonach ISS ein generell schlechteres Produkt sei als Opensource-Software Apache, als «Fehlschluss». Widersprüchlich an der Studie ist ferner, dass 11 der 30 ausfallsichersten Sites mit IIS betrieben werden. Aussagekräftiger ist die SysControl-Studie bei der Analyse der Ausfall- und Antwortzeiten der 100 getesteten Websites aus den verschiedensten Branchen. Die Bankensites sind mit 40 Minuten pro Woche rund zwei Stunden länger am Netz als Websites von Medienunternehmen.
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung über die kürzeren Ladenöffnungszeiten im Cyberspace - Websites kämpfen mit Totalausfällen
Einige der populärsten Websites der Welt, darunter der Gemischtwarenladen Amazon.com, das virtuelle Auktionshaus E-Bay und der Verzeichnisdienst Yahoo, mussten zu Beginn dieser Woche ihre Server für einige Stunden vom Netz nehmen, weil sie massiven Hacker-Attacken ausgesetzt waren. Die Vorfälle - bei Redaktionsschluss war noch nicht klar, wer die Angriffe lanciert hatte - sorgten in den Online-Medien für Aufregung und hatten teilweise auch Auswirkungen auf die Aktienbörsen. Verständlicherweise, denn für eine E-Commerce-Site bedeutet jede Minute während der ihr Server für das Publikum nicht zugänglich sind, beträchtliche Einnahmenausfälle.
Für viele Schweizer Website-Betreiber ist es aber offenbar üblich, dass die Verbindungen zum Internet pro Woche während mehreren Stunden unterbrochen sind. Dies ist zumindest der Schluss, den man aus einer Studie (SWePIX: Swiss Web Performance Index der Sysformance AG) ziehen muss, die die Zürcher Firma SysControl 1999 während den Monaten September, Oktober und November durchgeführt hat und die vergangene Woche publiziert wurde. Dabei wurde die Verfügbarkeit von mehr als 100 Web-Angeboten aus zehn verschiedenen Branchen alle fünf Minuten von vier verschiedenen Standorten aus getestet. Der Durchschnitt der Totalausfälle bei allen untersuchten Sites betrug 99 Minuten. Neben Totalausfällen gab es auch noch Teilausfälle zu verzeichnen, bei denen eine Site nur von einzelnen Standorten aus nicht mehr erreichbar war; für einen Teil ihrer Kundschaft sind die Sites durchschnittlich während mehr als vier Stunden in der Woche nicht zugänglich. Die Durchschnittswerte verbergen einmal grosse Unterschiede zwischen den Branchen. Die Firmen der Kategorie «Bank & Finanz» erzielten mit wöchentlichen Totalausfällen von 40 Minuten pro Web-Server das beste Resultat. Medien-Sites waren pro Woche durchschnittlich während fast drei Stunden nicht zugänglich.
Grosse Unterschiede gibt es aber auch innerhalb der einzelnen Branchen. Während es bei den meisten einen Anbieter gibt, dessen Systeme stets präsent waren, gibt es andere, die ihre virtuellen Läden während vieler Stunden schliessen mussten. Die Studie nennt Sites, die positiv aufgefallen sind: dazu gehören in der Kategorie «Bank & Finanz» Borsalino, der Schweizer Börse und Yellownet; bei «Shopping & Immobilen» Cede, Orell Füssli und Ticketline sowie in der Kategorie «Medien» Bilanz, Blick und Edipresse. Die Namen der Firmen mit schlechten Testergebnissen werden verschwiegen. Erwähnt wird aber, dass die untersuchten Server, die unter Windows NT und mit der Webserver-Software von Microsoft betrieben werden, im Durchschnitt mehr als doppelt so hohe Ausfallzeiten haben wie Server, die Apache-Software verwenden.
Artikel im NewsByte "CH Websites sind 90 Minuten offline - pro Woche"
IEX2000 - Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG veröffentlichte die erste Ausgabe des neuen Web-Performance-Indexes. In der Studie werden die Abfrageergebnisse von mehr als 100 Schweizer Publikums-Webseiten ausgewertet, die von vier verschiedenen Standorten aus automatisch alle fünf Minuten angesurft werden. Aus mehr als zehn Millionen Messwerten lässt sich das klare Bild gewinnen, dass immer noch zuviel Zeit im Aus verbracht wird. Durchschnittlich sind CH-Pages jede Woche für eineinhalb Stunden offline, ein Teil der Seiten sogar deutlich über vier Stunden. Ein klares Fazit zieht die Studie beim Server, der von Microsoft herausgegebene Internet Informations Server (IIS) deutlich hinter der Leistung von Apache zurückgeblieben. Geschäftsführer Simon Poole hat die Resultate der Studie als überraschend bezeichnet, weil im Schweizer Web doch bessere Resultate möglich wären. Der SWePIX (Internet-Studie) wird in Zukunft vierteljährlich veröffentlicht. Die Messinfrastruktur basiert auf dem von der SysControl AG betriebenen Messnetzwerk und der mit Java entwickelten, innovativen Software, die auch für die Dienstleistungen der SysControl AG verwendet wird.
Pressemitteilung: "Microsoft Webserver-Software schneidet in der Studie Schweizer Websites schlecht ab!"
Der Schweizer Internet Performance- und Monitoring-Spezialist SysControl AG veröffentlichte heute die erste Ausgabe ihres Swiss Web Performance Index (SWePIX). Mehr als 100 Schweizer Publikums-Websites wurden während 3 Monaten alle 5 Minuten von 4 Standorten aus "angebrowst". Dabei wurden mehr als 10 Millionen Messwerte erhoben und gespeichert. Die markanten Resultate der Studie sind:
- Im Durchschnitt fallen Schweizer Websites jede Woche für mehr als anderthalb Stunden total aus.
- Für einen Teil ihrer Kundschaft sind die Sites durchschnittlich sogar während mehr als 4 Stunden in der Woche nicht erreichbar.
- Die untersuchten Server, die mit Microsoft IIS-Software (die Microsoft Web-Server Software für das NT Betriebssystem) betrieben werden, haben im Durchschnitt mehr als doppelt so hohe Ausfallzeiten, wie die Server, die Apache-Software verwenden.
Geschäftsführer Simon Poole zu den Resultaten: "Wir waren doch etwas überrascht von den unbefriedigenden Resultaten. Stellen Sie sich vor: ein Ladengeschäft in dem Sie soeben einkaufen wollten, macht vor Ihrer Nase für ein paar Stunden zu. Es bestätigt aber unsere Erfahrung, dass die Schweizer Website-Betreiber zu einem grossen Teil gar nicht wissen, wie gut oder schlecht Ihre Websites von ihren Kunden erreichbar sind. Oft werden ernsthafte Fehler tagelang gar nicht bemerkt."
Herr Poole zum schlechten Resultat der Sites mit Microsoft IIS-Serversoftware: "Wir wussten schon im Vorfeld der Studie aus Stichproben, dass einige sehr instabile Systeme mit Microsoft IIS-Serversoftware betrieben werden. Allerdings haben wir den Grad und die Konsistenz der schlechten Microsoft-Resultate nicht in diesem Umfang erwartet."
Der SWePIX wird in Zukunft vierteljährlich veröffentlicht. Die Messinfrastuktur basiert auf den von der SysControl AG betriebenen Messnetzwerk und der mit Java entwickelten, innovativen Software, die auch für die Dienstleistungen der SysControl AG verwendet wird.
Unter den während den drei Monaten geprüften 100 Schweizer Publikums-Websites waren folgende 30 Websites am besten erreichbar (alphabetische Reihenfolge):
Weitere Informationen zur Studie sind erhältlich bei der SysControl AG, Badenerstrasse 281, 8003 Zürich (info@syscontrol.com).
Artikel in iTReseller "CH-Websites fallen 99 Minuten pro Woche aus"
Die Zürcher SysControl hat in einer dreimonatigen Untersuchung die Performance und Ausfallrate von 100 grossen Schweizer Websites getestet. Auffallend, dass Sites, die den IIS von Microsoft als Webserver verwenden, im Schnitt doppelt so lange ausfallen wie solche, die auf dem Webserver Apache laufen. Wenig überraschend das Resultat bei den Zugriffszeiten: Provider sind die schnellsten, Portale, Suchmaschinen und Chaträume die langsamsten. Die untersuchten Sites sind noch weit weg vom «Non-Stop-Computing»: Im Schnitt fielen die Sites pro Woche während 99 Minuten aus. Finanzdienstleister sind die zuverlässigsten sie fielen mit durchschnittlich 40 Minuten pro Woche am seltesten aus. (hc)
Artikel vom IPD Insider Pressedienst
Schweizer Internet-Leistung: Im Durchschnitt fallen Websites in der Schweiz jede Woche für mehr als anderthalb Stunden total aus. Laut einer Ergebung hatten IIS-Server im Schnitt doppelt so hohe Ausfallzeiten wie Apache-Server.
Artikel der OnlinePCZeitung "Mit den Augen eines Kunden"
Wie sieht der Kunde Ihre Webseite? Diese Frage wird nur selten direkt beantwortet. Der Internet-Pionier und EUnet (Schweiz)-Gründer Simon Poole bietet mit der von ihm gegründeten SysControl AG Dienstleistungen für eine externe Online-Überwachung der Systeme an.
Für das Konzept und Design einer Website wird oft viel Geld ausgegeben. Aber ist auch die Verfügbarkeit der Site für den sichergestellt? Da nur ein optimaler und sicherer Betrieb die Grundlage für einen erfolgreichen Internetauftritt sein kann, beantwortet SysControl vier wichtige Fragen:
- Ist Ihr WWW-Server verfügbar?
- Ist Ihre Firewall zu jeder Zeit sicher und funktionstüchtig?
- Haben Sie ein Alarmierungskonzept für Ihre Internet-Dienste?
- Prüft Ihr bestehendes Überwachungskonzept auch aus der Sicht Ihrer Internet-Kunden?
Keeping Internet Systems Alive
Eine externe Systemkontrolle bietet gegenüber einer internen verschiede Vorteile. So könnte zum Beispiel der Payment Server einer Firma durchaus funktionstüchtig sein, während gleichzeitig der Router oder der DNS-Server des Providers ausgefallen ist. Ein solches Versagen lässt sich nur von aussen mit Sicherheit und ausserdem viel schneller entdecken, als es mit einer Kontrolle von innen möglich wäre. Eine Verfügbarkeit von 99,9 % für eine Internet-Dienstleistung (was weniger als 10 Minuten Totalausfall pro Woche entspricht) ist durchaus machbar. Anderseits sind die Online-Dienste von zum Teil bekannten Anbietern hin und wieder mehrere Stunden pro Tag nicht erreichbar.
Kampf dem Brownout
Viele Anbieter von Online-Dienste verwenden Monitoring-Programme, die aber meist nur auf Totalausfall reagieren. Die viel häufigere Teilausfälle, "Brownouts" genannt, bleiben für die Anbieter meist unentdeckt. Aber für den Endkunden ist neben der Erreichbarkeit genauso wichtig, dass die Anwendung tatsächlich vollumfänglich und ohne Performance-Probleme funktioniert. SysControl bietet deshalb Unternehmen eine auf Java basierende, mandantenfähige Online-Lösung für die automatische Überwachung ihrer Internet-Dienste an. Der Web-Server, die Firewall oder auch beliebige Applikationen werden damit aus der Sicht der Kunden kontrolliert. Per SMS, Pager E-Mail oder Fax wird automatisch im Falle eines Systemausfalls oder bei Funktionsproblemen Alarm geschlagen. Zudem können jederzeit detaillierte Online-Informationen abgerufen werden, die eine schnelle Fehleranalyse und behebung ermöglichen. Die systemunabhängigen SysControl Dienstleistungen SysControl Dienstleistungen bestehen aus schlüsselfertigen Lösungspaketen, können aber auch sehr flexibel Kundenbedürfnissen angepasst werden.
Info: SysControl AG, 8003 Zürich
Tel. 01/457 13 57, Fax 01/457 13 58
Artikel in der Computerworld "Messnetz-Ausbau"
SYSCONTROL baut ihr Mess-Sondennetz mit einer Sonde am Backbone der UUnet aus. Zudem richtet die SysControl AG eine Messstelle an der Ostküste der USA ein. Die Sonde ist über fünfzehn Backbone-Anbieter erreichbar, unter anderem PSI, Qwest und UUnet. (jm)
Artikel von news-Byte Internet-Newsletter "Ausbau des Messnetzes und neue Produkte"
Mit der Inbetriebnahme einer Sonde am Backbone-Netz der UUnet - einer Internet-Tochter der MCI/WorldCom - baut die SysControl ihr Messsondennetz in der Schweiz aus. Zusätzlich macht das Unternehmen mit der Einrichtung einer Messstelle an der Ostküste der USA den ersten Schritt ins Ausland. Diese Sonde ist über 15 grössere internationale Backbone-Anbieter erreichbar.
Ausserdem hat die SysControl AG ihr Angebot mit PortControl erweitert - einer neuen Dienstleistung, die das Messen und Prüfen beliebiger auf den Internet-Protokollen basierter Dienste ermöglicht. Sodann gab das Unternehmen bekannt, dass die seit Anfang 1999 angebotene Dienstleistung WebControl nun in drei Varianten erhältlich ist. (fwk)